Straßen und so

Geschwindigkeitsüberschreitungen sollen teuer sein, aber zum Glück ist die Landschaft für normalveranlagte Touristen so interessant, dass sich ein solches Vergehen sowieso eher nicht anbietet. Eher ist es eine nette Geste, die ja möglicherweise in eiliger Mission fahrenden Einheimischen an einer geeigneten Bushaltestelle vorbeizulassen. Allerdings: so richtig eilig wirkt hier kaum jemand.

Was auch ganz gut ist, denn auf norwegischen Straßen liegt so einiges rum:

Und natürlich Tunnel. Über Tunnel müssen wir sprechen. Es gibt jede Art von Tunnel: lange Tunnel (25 km unter'm Berg durch), Höhentunnel (schöne Spiralen im Berg zur Überwindung von Höhenmetern), bunte und helle Tunnel, dunkle und schmale Tunnel (wo man sich bei Gegenverkehr auch mal ein paar Meter rückwärts vortasten muss), Verlegenheitstunnel (es war halt einfach nicht genug Oberfläche da, um die Straße überirdisch unterzubringen). Man wird das Gefühl nicht los, dass die hochqualifizierten norwegischen Tunnelbauer sich jeglicher Umschulung widersetzen würden und daher weiter tunnelbauerisch beschäftigt werden müssen. Auf Bildern sehen Tunnel naturgemäß alle sehr ähnlich aus, daher hier eine kleine Kollektion real befahrener Tunnel der letzten Tage, frisch aus Google Maps:

Und wer keine Tunnel baut, kann immer noch Haarnadelkurven in den Fels schnitzen.
Das Wetter wirkt sich natürlich im Prinzip auch aus, allerdings zu dieser Jahreszeit eher nicht. Keine gesperrten Straßen, kein verordnetes Fahren in Kolonne.
 

 

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One Response to Straßen und so

  1. Fleurette says:

    Oh Gott, das wärs ja noch, dass man aus Versehen so ein niedliches Schaf anfährt!
    Das erste Bild hat mich wirklich umgehauen, genau so muss Freiheit aussehen. Egal wohin, hauptsache fahren.
    Tolles Blog hast du!
    Grüße!

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