Erfahrungen mit dem Fitbit-Service

Über einen Monat lang bin ich völlig undokumentiert durch die Welt gestapft. Wie konnte das passieren? Das kam so:

8. Oktober: Die Fitbit-App teilt mir mit, dass es eine gute Idee wäre, die Firmware meines Fitbit One zu aktualisieren. Ich bin erstmal beeindruckt, dass das über Bluetooth und Android-App funktioniert. Allerdings: es funktioniert nicht. Mitten drin bleibt der One stehen und vermeldet nur einen halben Fortschrittsbalken. Ich vermute Schluckauf und denke mir nichts Böses.

10. Oktober: Die erwartete Selbstheilung ist ausgeblieben. Und ich falle schrittemäßig sowas von zurück! So kann es nicht weitergehen. Ich versuche, den One per Rechner wieder aufzuwecken – leider erfolglos. Das Fitbit-Dashboard teilt mir mit, dass ein Firmware-Update nicht vollständig durchgeführt wurde (ja, soweit war ich auch schon), und dass ich doch bitte über Fitbit-Connect das Problem lösen möge. Fitbit-Connect mag aber auch nicht helfen. Ich versuche, den One zurückzusetzen, aber da setzt sich rein gar nichts zurück.

13. Oktober: Ich kontaktiere den Fitbit-Support und erkläre mein Problem in schönstem Englisch (oder was ich dafür halte).

14. Oktober: Maria antwortet. Es täte ihr leid und ich möge doch bitte den One zurücksetzen, da gäbe es auch eine passende Anleitung dafür. Ich ignoriere die implizite Unterstellung, dass ich zu blöd bin, um die FAQ zu finden, und teile Maria mit, dass das nicht hilft.

16. Oktober: Sean übernimmt. Er teilt mir mit, dass man keinen Kauf im Fitbit-Store finden könnte, dementsprechend möge ich entweder über Gewährleistung beim Verkäufer gehen oder mich mit entsprechenden Quittungen und Details wieder melden.

17. Oktober: Ich schicke Sean die entsprechenden Infos. Sean findet das super und kündigt an, dass innerhalb der nächsten zwei Wochen ein Ersatzgerät eintrifft. Im Ranking der befreundeten Schrittmonster tauche ich schon gar nicht mehr auf.

19. Oktober: Fitbit fragt per Mail an, ob meine „Arbeitsnummer gelöst“ wäre. Nö.

20. Oktober: Fitbit fragt per Mail nach meinem Kundenfeedback. Nö.

31. Oktober: Die zwei Wochen sind rum, passiert ist nichts. Ich hab erstmal anderes um die Ohren.

8. November: Ich erinnere mich spontan daran, dass da noch was aussteht, und frage Sean nach dem Stand. Sean bedankt sich für die Nachfrage, bedauert die Verzögerung und teilt mir mit, dass GERADE JETZT das Ersatzgerät losgeschickt worden wäre. Was für ein Zufall! Es gibt sogar eine Tracking-ID bei GLS. Dort weiß man aber erstmal nur, dass die ID existiert.

11. November: Das Päckchen bewegt sich! Der Wahnsinn.

12. November: Mitten am hellichten Tag möchte ein GLS-Fahrer das Päckchen bei mir abliefern. Auf den hab ich jetzt nicht gerade zu Hause gewartet.

14. November: Ich kann den One bei einem Kiosk (dessen Existenz ich bislang völlig übersehen habe) nur wenige Kilometer entfernt abholen. Der One tut, was er soll. Die Aufholjagd bei den Schritten geht los.

Fazit: Der Fitbit-Support funktioniert, aber der Versand von Ersatzgeräten ist dann doch recht schleppend und reagiert nur auf Nachfrage.

Und jetzt geht’s wieder aufwärts.

Schritte

 

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2 Responses to Erfahrungen mit dem Fitbit-Service

  1. Stefanie Becker says:

    Hallo zusammen,
    ich habe meinen Fitbit ONE dummerweise zusammen mit meiner Jeans in die Waschmaschine transportiert und auf 60 Grad gekocht. Leider machte mein mir heiliger „FITI“ danach keinen Piep mehr und ich wendete mich um Rat an den Fitbit-Service. Ich kann nur sagen, ich hatte direkten Kontakt und es hat alles mehr als erwartet – schnell und wunderbar funktioniert und ich bin sehr zufrieden mit dem Service :-).

  2. ds says:

    Hallo Stefanie,
    prima. Vielleicht hätte ich meinen auch einfach waschen sollen…? ;-)

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