Bonner Tatort

Aus gegebenem Anlass gab es heute mal einen Bonner Tatort mit demokratischen Elementen.

Das Publikum wollte die junge, verwitwete Sophia Hammer ermordet sehen, eine Krankenschwester mit, hmm, interessantem Nebenjob. Und Fr. Hammer war auch wirklich nicht immer so nett zu ihren Mitmenschen, das muss man ja auch mal sehen. Ihrer Mutter Gudrun-Monika war der Ruf der Familie durchaus sehr wichtig, was Sophia so gar nicht einsehen wollte. Und Erwin, der erste Etablissement-Besitzer nach dem Krieg, wurde von Sophia sogar erpresst wegen dieser Sache mit der Krankenversicherung. Die große Schwester Gisela dagegen war frisch in Klaus verliebt, der offenbar aber doch den Verlockungen von Sophia nicht widerstehen konnte. Eifersucht ist ein klassisches Mordmotiv, das weiß jeder, und so musste – durfte! – Gisela dann zum Messer greifen und dem Leiden ein Ende bereiten. Die englische Kommissarin auf Job Rotation war souverän in der Lage, die gesamte Bonner Mordkommission inklusive Pathologie zu ersetzen. So muss das.

 

 

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