der Benediktinerpfad

Nein, das wird hier kein Wanderblog. Es wird auch in Zukunft einfach so ohne besonderes Konzept hier weitergehen, versprochen. Trotzdem kommt heute mal wieder ein Wanderbeitrag, dieses Mal geht es um den Benediktinerpfad im Thüringer Wald, Friedrichroda. Der Weg ist nämlich im Wandermagazin nominiert zur Wahl „Deutschlands Schönste Wanderwege 2014“ (Großschreibung gehört wohl so), also kann man ja was erwarten.

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Den Startpunkt in Friedrichroda zu finden, war ohne besondere technische Hilfe nicht ganz so einfach. Der Ort ist größer als er aussieht, und auch wenn es schon wieder nach Wald und Landschaft aussieht, kann es durchaus passieren, dass man noch mitten drin ist.

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Auf den ersten paar Kilometern sieht man dann durchaus noch Menschen, entweder spazierendgehend oder angelnd oder sinnierend in die Landschaft blickend.

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Danach wird’s aber wirklich ruhig. Wald, Vogelgezwitscher, vernünftig ausgeschilderter Weg. Kurz vor Schloss Tenneberg geht es richtig zackig bergauf auf einen Grat, das lohnt sich aber, denn das ist ein netter Weg und vom Schloss aus bzw dem Café nebendran hat man einen netten Blick.

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Dann wieder bergab und auf der gegenüberliegenden Seite des Tals durch den Wald, und da gibt’s dann auch prompt Abzüge in der B-Note. Die Beschilderung, die bislang sehr zuverlässig war, setzt aus und – und das ist dann schon einigermaßen verwirrend – der offizielle GPS-Track bei GPSies.com stimmt mit der dann irgendwann wiederentdeckten Beschilderung nicht überein. Hey Kuramt (ja, der Account heißt so), dann besser gar keinen Track hochladen als inkonsistente Informationen.

In Tabarz führt der Weg an einem Megaschwimmbad vorbei in Richtung Zentrum direkt auf ein Eiscafé zu, was ganz offensichtlich ein Zeichen ist. Bei der Gelegenheit weiß Wikipedia, dass Tabarz gerade mal 4018 Einwohner hat. Die werden das Schwimmbad wohl nicht alleine am Leben halten.

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Überhaupt, es stehen hier auch noch einige länger unbewohnte Häuser rum.

Theoretisch hätte der Weg auch an der Marienglashöhle vorbeikommen sollen, aber da waren Beschilderung und GPS-Track mal wieder unterschiedlicher Meinung, also keine Besichtigung.

Zurück in Friedrichroda dann noch die Wasserflaschen an der Ludowinger-Quelle aufgefüllt. Wenn’s doch so gesund ist.

 

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