Ok Google. Wir müssen reden.

Ich mag ja Android. Ich mag die Flexibilität, dass ich aus jeder App irgendwas in jede andere sinnvolle App werfen kann. Aus Flipboard einen Artikel zu Evernote, aus dem Twitterclient einen Link zu Pocket, aus jeder Fotogalerie ein Bild zu jeder sinnvollen Bildbearbeitung… Lauter Selbstverständlichkeiten, die mich bei iOS am Sinn des Lebens Betriebssystems verzweifeln lassen. Und dass es einen zurück-Knopf gibt, das ist auch eine gute Sache. Und Widgets. Und dass ich vom Rechner (oder auch vom iPad) aus auf meinem Telefon was installieren kann.

Aber wenn das Nexus 5 immer mal wieder und ohne Vorwarnung in einen Zustand gerät, in dem es sich schneller entlädt als ich über eine Steckdose nachfüttern kann, dann ist es nicht mehr benutzbar. Man könnte sagen: kaputt. Es ist mir in den letzten Wochen nicht gelungen, dafür die Ursache zu finden. Irgendwas läuft dann im Hintergrund, verbrät CPU-Zeit und heizt ganz ordentlich die Umgebung auf. Im Winter ein schöner Handwärmer, aber ich hatte eigentlich was anderes damit vor. Diverse Forschungen und Korrelationsanalysen haben keine noch so krude Hypothese bestätigen können. Es scheint irgendwie mit Verbindungen zu tun zu haben, manchmal ließ es sich heilen, indem WLAN abgeschaltet wurde. Aber nicht immer.

OK Google

Jetzt mache ich noch einen Hoffnungslauf und setze das Nexus komplett neu auf. Erstmal nur mit den wichtigsten Apps (das sind schon einige, stelle ich fest), und dann allmählich erweitern. Ok Google. Weißt du, wie mühsam das ist mit den zahllosen Accounts und Apps, die für das Leben nun mal unbedingt erforderlich sind? Das ist deine letzte Chance, mir das Nexus nicht zu verleiden. Streng dich an.

 

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