Verfall als Sehenswürdigkeit

Wer viele alte Steine über das Land verteilt rumliegen hat, geht offensichtlich etwas entspannter mit historischen Sehenswürdigkeiten um als andere. Jedenfalls könnte das die Erklärung dafür sein, dass das Kloster Asómatos auf Kreta so ist, wie es ist: ein Gebäudekomplex mit Kirche, bei dem nur noch die Kirche gepflegt und genutzt wird, während der Rest allmählich verfällt. Und davor ein Schild mit Hinweis auf die Sehenswürdigkeit als Ganzes, ohne weitere Erklärungen oder gar Absperrungen möglicherweise einsturzgefährdeter Bereiche. Erstaunte Touristen werden zu ungewohnter Selbstverantwortung gezwungen: gehe ich da rein oder fällt mir dann die Decke auf den Kopf? Diese Treppe da, die hält doch sicher nicht, oder vielleicht doch?

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Wer also mal lost places exploration für Anfänger machen möchte, dem sei die Anlage wärmstens ans Herz gelegt. Den Holztreppen würde ich allerdings definitiv nichts mehr zutrauen wollen. Paradoxerweise war die noch aktiv genutzte Kirche das einzige Gebäude, was nicht zugänglich war.

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