Sieben Gipfel im Siebengebirge

Der Himmel blau, der Tag ein Samstag, die Temperaturen angenehm – beste Voraussetzungen für einen Wandertag, diesmal im Siebengebirge und grob orientiert an der 7-Gipfel-Wanderung von Angelica. So richtig exakt getroffen haben wir den Weg trotz GPS nicht immer, macht aber nichts.

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Blöderweise beschloss mein Rücken, bei Drehbewegungen jeder Art erstmal sehr zickig zu reagieren, was dann insbesondere das Einparken in Rhöndorf zu einer wahrhaft atemberaubenden Erfahrung machte. Aber das Gute ist ja, dass es beim Wandern im wesentlichen geradeaus geht. Also trotzdem los.

Schon auf den ersten Metern stellte sich heraus, dass man nicht gerade allein unterwegs war. Und das lag nicht nur am Wetter und am Wochenende, sondern am Skiclub Bad Honnef (was es alles gibt…). Der schickte nämlich 1000 Volkswanderer durch das Siebengebirge.

Und hier kommen die 7 Gipfel, in order of theoretical appearance:

1. Drachenfels: Klassiker.

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2. Schallenberg: das am besten versteckte Gipfelkreuz überhaupt

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3. Geisberg: nette Aussicht

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4. Jungfernhardt: absolviert, aber nicht ordentlich dokumentiert.

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5. Löwenburg: wegen Überfüllung durch 1000+ Wanderer ausgelassen

6. kleiner Breiberg: vermutlich drübergewandert, ohne es zu merken

7. großer Breiberg: wieder eine ordentliche Aussicht nach ordentlicher Steigung

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Alle Bilder mit dem Nexus 5 produziert und bearbeitet, klick macht groß.

 

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die ultimativen sieben Tipps für Oslo-Reisen

Die gesammelten Erkenntnisse eines verlängerten Wochenendes in Oslo. Bei den Fotos gilt wie immer: klick macht groß.

Norwegian Air

Das Sardinenfeeling lässt sich zwar auch bei Norwegian nicht ignorieren, aber die Airline konzentriert sich im Service eindeutig auf das Wesentliche. Es gibt WLAN an Bord. Kostenlos. Dafür wollen sie Geld für feste oder flüssige Nahrung, aber mal ehrlich, das mit den Prioritäten haben sie schon verstanden.

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Die Oper

Wer klare Formen mag, kann mit der neuen Oper nichts falsch machen. Riesige Eisschollen am Wasser, auf denen man rumlaufen kann. Für deutsche Sicherheitsingenieure vermutlich ein Alptraum (Stolperfallen!), für alle normalen Menschen innen und außen einfach schön. Gerüchteweise soll der Klang auch super sein.

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Die Entspanntheit der einheimischen Bevölkerung

Wenn der Kalender was mit Mai sagt, sind kurze Hosen und T-Shirts offensichtlich ausreichend, um draußen auf der Bank zu sitzen und ein Eis zu essen. Passt doch. Wichtig ist, dass es im Flughafen, im Zug, im Hotel, im Restaurant einen WLAN-Zugang gibt. Dementsprechend hoch ist die Smartphone-Dichte.

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Der Vigelandspark

Viele Figuren in vielen verschiedenen, mehr oder weniger dynamischen Körperhaltungen. Überraschend fand ich die Vielfalt und die versteckt angedeuteten Geschichten der Figuren. Man steht davor und fragt sich, was in der Szene da wohl gerade passiert sein mag…

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Kvikk Lunsj. Ekte geitost.

Alles andere wäre nur ein sinnloser Ersatz.

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Der Holmenkollen

Unterhaltsame Elemente: der Blick die Schanze hoch, der Blick von der Schanze runter, die Vorstellung, da selbst runterspringen zu müssen, die indische Reisegruppe im Schrägaufzug.

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Kreditkarte

Unbedingt mitnehmen, unbedingt vorher Limit aufstocken lassen. Bargeld ist eher unüblich, und außerdem gibt sich das Geld viel einfacher aus, wenn man es nicht so genau sehen kann. Und Geld ausgeben in signifikanten Mengen, das ist in Oslo quasi unumgänglich, wenn man überleben möchte.

 

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wisster Bescheid, ne

Jetzt endlich hochoffiziell bestätigt: ich bin Expertin für irrationales Verhalten.
With distinction.

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Fundstücke (12)

Blauer Himmel, kreativ weiterverarbeitet.

Die Vergadgetierung schwarzer Socken. Mit App, natürlich. Aus der Reihe: was es nicht alles gibt.

Ein 13-jähriges mongolisches Mädchen jagt mit einem Adler. Das hätte ich in dem Alter auch gern gemacht.

So ist das als Experte:

Habe in eine anständige Podcatcher-App investiert und die gleich mit einem Highlight getestet: Claudia Hoppe spricht mit Ella Amann über Resilienz und die Frage, was Impro damit zu tun hat. Jetzt werde ich die ganzen alten Podcastfolgen auch noch hören müssen. Wann mache ich das bloß?

Apropos Impro, dabei lernt man natürlich für’s Leben. War ja klar.

Die geschätzte Karin ist in wenigen Tagen Head of Community bei Chefkoch, was eine ziemlich vielversprechende Kombi ist. Und nötig scheint’s auch zu sein, derzeit liefert der Link zum Blog auf chefkoch.de nur Fehlermeldungen.

Achja, und überhaupt, diese Leute aus dem Internet, die sind in Wirklichkeit ganz nett. Wenn auch nicht immer normal. Wurde gerade beim Ironblogger-Bonn-Treffen 2.0 wieder eindrucksvoll bewiesen. Großer Dank insbesondere an Johannes für Organisation und souveränes Finanzmanagement.

Glück als Einbahnstraße mit Parkverbot

 

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beim Fußball gewesen

Auf besonderen Wunsch einer einzelnen Dame ging es gestern zum Fußball. Genauer gesagt in die Imtech-Arena zum Spiel HSV – Wolfsburg.

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auf dem Weg

Die Stimmung im Stadium war total supi. Echt.

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(Der Herr im gestreiften Pulli links unten im Bild hatte übrigens weniger anatomische Probleme als es scheinen mag.)

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Dann ging das Spiel los, und offenbar hatte nicht nur ich das gar nicht so schnell realisiert, sondern auch die HSV-Spieler, die schon in der 2. Minute souverän in Rückstand gingen. Danach ließ das mit der Stimmung im Laufe des Spiels dann doch ziemlich nach.

Auch der christliche Beistand durch die Totale Offensive half dem HSV leider nicht.

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Immerhin war es schönes Wetter.

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Am Ende stand es 1:3 und der eine oder andere Fan zeigte alle Symptome einer Sinnkrise.

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Fazit: Fußball vor dem eigentlichen Fußballspiel ist ganz nett. Und es gibt mittlerweile recht ausgeklügelte Methoden der Menschenmassensteuerung, das ist auch sehr beeindruckend.

Und auch diesmal stammen alle Fotos und Videos aus dem Nexus 5 und sind da auch bearbeitet worden. Klick macht groß.

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Rheingold

Die mundgerechten Wanderhäppchen sind schwer im kommen, allerortens sprießen Steige und Schleifen und Schlaufen aus den Wandergebieten und greifen nach willigen Wandersleuten. Und es ist ja auch sehr praktisch, so ein rundumerschlossener Wanderweg mit idiotensicherer Beschilderung als Gesamtpaket. Gestern also die Traumschleife Rheingold, die erst vor wenigen Wochen von Otto Prochnow offiziell eröffnet wurde. Otto Prochnow, das sollte hinlänglich bekannt sein, hat natürlich in der Filmtrilogie „Heimat“ von Regisseur Edgar Reitz den Kriminalkommissar gespielt. Und weil in dem Film an einer entsprechenden Rheingold-Schleifen-Stelle gepicknickt wurde (zwar nicht vom Kriminalkommissar, aber immerhin in demselben Film), musste der Herr Prochnow eröffnen. Wer denn auch sonst.

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Aber genug der Historie. Los ging es am offiziell ausgewiesenen Parkplatz mit dem offiziell ausgewiesenen Start in die Traumschleife. Die Sonne kämpfte sich durch den Dunst, es ist nicht zu warm und nicht zu kalt. Die Vögel zwitschern und von Ferne jault eine Motorsäge. Perfekt.

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Erst geht es auf den Höhen entlang, an Wiesen mit blühenden Obstbäumen vorbei. Das ist schön, aber noch nicht die Kernkompetenz dieses Wanderwegs – denn das sind ganz offensichtlich die mit Bänken bestückten Aussichtspunkte. Davon gibt es viele. Genau genommen sogar sehr viele, und die können aussichtsmäßig auch alle was reißen. Wer also gern weit ins Land sieht, sollte genug Zeit für Pausen einplanen.

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Man kann bei einer der ersten Aussichten auch gleich überlegen, wo der Weg wohl weitergehen wird und wo die Steigungen kommen. Muss man aber nicht.

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Nach vielen Aussichtspunkten und einigen Steigungen löst sich der Weg wieder vom Rhein und führt zurück auf die Höhen.

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Insgesamt ist die Traumschleife Rheingold so actionreich, wie ein Wanderweg halt sein kann. Und mit gut 10km Länge (GPS-Tacho hat real 12km gemessen) lässt er sich auch ohne allzu großen körperlichen und zeitlichen Einsatz bewältigen.

 

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Bonn in pink

Wer dieser Tage in der Bonner Altstadt vorbeikommt, entdeckt a) Straßen bedeckt mit pinkfarbenem Konfetti unter pinkfarbenen Kirschblüten, und b) die Allgegenwärtigkeit japanischer Touristen mit kleinen und großen Kameras, aufgelockert durch das eine oder andere posierende Brautpaar. Gelegentlich versucht ein Autofahrer, sich die öffentlichen Straßen zurückzuerobern, was in der Regel eher ein frustrierendes Erlebnis sein dürfte.

Bonner Altstadt - 3

Bonner Altstadt - 2

Bonner Altstadt - 1

Karin hat auch eine schöne Story zur Kirschblüte zusammengetragen.

 

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am und um den Kölner Dom

Es ergab sich, dass ich heute am Kölner Dom vorbeikam. Der passt bekanntlich auf kein Foto wirklich drauf, also muss ich es auch gar nicht erst versuchen. Statt dessen etwas drumherum:

standing still

von drinnen nach draußen

wer nach oben will, muss runter

 

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Fundstücke (11)

Dem Hirn misstrauen: 8 subconscious mistakes our brains make every day

Das Hirn befüllen: Am 14.  April startet ein MOOC zu Design Thinking. Und seit knapp zwei Wochen läuft „A Beginner’s Guide to Irrational Behavior„.  Internet ist toll.

Wer oder was bestimmt die persönliche Identität? Eine Art Antwort.

Ein interessanter Aspekt dazu, was eine Technologie wie 3D-Druck bewirken könnte: Will 3D printing turn Lego into an intellectual property publisher?

Den Chromecast gibt es jetzt auch in Deutschland zu kaufen, und das Ding macht sich gut. Es dürfte allerdings gern noch ein bisschen mehr Apps und Integrationsmöglichkeiten auf mobile und nicht so mobilen Geräten geben. So ein „teilen mit Chromecast“ bei allen relevanten Datenelementen auf Android wäre doch was. Bis dahin gibt’s hier schon mal eine Basis.

Die staatstragend-besorgten Blicke sind gold:

Hund, allein zu Haus:

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Gesungen

Aus der Reihe „Komfortzonenstretching“ habe ich gestern einen Ausflug in das improvisierte Singen gewagt und den Workshop „Hören, Singen, Klingen!“ bei Dirk Eisenack mitgemacht. Um das wirklich würdigen zu können, muss man wissen, dass ich gar nicht singen kann. Meine Kindheit enthielt eine gewisse Menge an Blockflöten-, Klavier- und Gitarrenunterricht, aber das war es dann auch mit meiner aktiven musikalischen Betätigung. Wäre ja aber langweilig, wenn man auf ewig in der Komfortzone sitzen bliebe. Gewisse Zweifel hatte ich aber natürlich doch.

Und so war’s:

Es geht ganz harmlos und niederschwellig los, wir müssen erstmal nur einen Ton singen. Jeder darf sich einen aussuchen, es muss nicht zu den anderen passen, sogar zwischendurch atmen ist erlaubt, und dann darf es auch mal ein neuer Ton sein. Das scheint machbar. Erst im stehen, dann durcheinander gehen und die anderen dabei freundlich ansehen (huch!), dann mit geschlossenen Augen. Na also, das mit dem Singen ist doch gar nicht so schwer.

Die gesungenen Dialoge fallen mir auch nicht so schwer, da hilft mir vermutlich ein bisschen Erfahrung aus dem Impro-Theater. Etwas schwieriger ist für mich, einen Loop zu finden und weiterzusingen, während alle anderen irgendwas anderes singen. Ich möchte ja durchaus das Gesamtwerk hören und würdigen, aber dann gerät mir mein Loop schon mal durcheinander. Das sei aber Übungssache, sagt Dirk. Kann sein, Übung habe ich ja wirklich nicht.

Es ist aber wirklich beeindruckend, wenn acht Leute, die sich vorher (in der Regel) nicht kannten, nach wenigen Stunden gemeinsam und improvisiert einen satten Klangteppich und eine Solo-Improvisation darüber produzieren. Einfach so. Wow-Effekt.

Zum Schluss werden die Übungen noch freier. Wir besingen Postkarten (eine Szene mit Felsen und Meer braucht doch unbedingt Möwengeschrei, oder?) und dann völlig regellos frei in der Gruppe. Und es klingt erstaunlich gut.

Zur Nachahmung empfohlen.

Und wer wirklich mal sehen möchte, wie ein komplett improvisiertes Konzert aussehen kann, dem lege ich dringend, unbedingt und auf jeden Fall Songs of the Moment NORDIC – Live in Copenhagen an’s Herz. Ja, ich wiederhole mich. Trotzdem.

Songs of the Moment NORDIC – Live in Copenhagen from Kristian Skårhøj on Vimeo.

 

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